Wenn man Tofu Unrecht tut…


Nichts kann so gesund sein, dass ich es nur deshalb esse. Bei dem einmaligen Versuch, einen grünen Smoothie — dessen gesundheitlicher Mehrwert inzwischen je nach Komposition sehr umstritten ist — zu trinken, schüttelte es mich dermaßen, dass ich schon nach dem ersten Schluck aufgab.

Wenn ich Fleisch esse, tu ich das, wenn nicht, gibt’s auch keinen Fleischersatz aus Tofu. Letzterer sollte außerdem ebensowenig wie Fleisch in großen Mengen verzehrt werden. Aber genug davon: schließlich möchte ich euch dieses Leckerchen schmackhaft machen, welches zum Großteil aus Tofu, genauer Seidentofu, besteht. Der hat seinen Namen zumindest was diesen Nachtisch betrifft, verdient. Ist davon erst einmal etwas im Mund gelandet, entsteht dort ein seidig-weiches Gefühl.

Und nun zum Rezept für dieses Schüsselchen, welches für 8 Personen oder auch nur eine reicht:

Für die Creme:

800g Seidentofu (aus dem Bioladen oder Reformhaus)

500g Sahnequark (20%)

2P. Bio-Vanillezucker und je nach gewünschter Süße gesiebter Puderzucker ( fangt mal mit 50g an und steigert euch in kleinen Schritten)

Für das Topping:

500g Erdbeeren, gerne TK, falls man außerhalb der Saison Lust auf Sommer im Mund hat

1P. Bio-Vanillezucker

Die Zutaten für die Creme werden mit dem Pürierstab oder Mixer in einer hohen Schüssel auf niedriger Stufe verarbeitet, bis eine homogene, cremig-samtige Masse entsteht.

Das Ganze kommt vorzugsweise wie hier in eine Glasschüssel. Das steigert die Vorfreude, denn das Auge isst somit schon vor dem Naschen. Egal, was ich esse, sehe ich dieses überhaupt gerne von allen Seiten an. Deshalb landen bei mir auch viele Speisen im Glas.

Dann werden die gesäuberten bzw. aufgetauten Erdbeeren mit dem Vanillezucker püriert und landen oben auf der Creme. Die wandert dann bis zum Verzehr abgedeckt im Kühlschrank.

So gesund und so lecker — das schafft nicht jeder Nachtisch.

Für diejenigen, welche beim Wort „Tofu” die Augen verdreht und gar nicht erst weitergelesen haben, gibt’s hier eine nicht minder leckere, dafür sündigere Alternative:

Für diese Mascarpone-Himbeercreme — funktioniert natürlich auch mit Erdbeeren —braucht ihr:

1 Packung weiche französische Löffelbisquits (alternativ italienische)

Für die Creme:

500g Mascarpone

2P. Vanillezucker

Ca. 50g gesiebter Puderzucker (evtl. mehr, wie oben langsam steigern)

Für das Himbeerpüree:

600g TK-Himbeeren

2P. Vanillezucker

Der Boden der Schüssel wird mit einer Schicht Löffelbisquits bedeckt. Dann werden die Zutaten für die Creme mit dem Mixer zu einer homogenen, cremigen Masse verarbeitet.

Den mit dem Vanillezucker vermengten Himbeeren wird mit dem Pürierstab zu Leibe gerückt.

Daraufhin werden die Bisquits mit einer Schicht Himbeerpüree bedeckt, diese wiederum mit der Mascarponecreme. Auf diese folgt zum Abschluss das Himbeer-Topping.

Wenn ihr mich fragt, welche Süßspeise mir besser schmeckt, kann ich das schwerlich beantworten. Am besten, ihr probiert beide. Lasst’s euch schmecken.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s