Tomate vs. Goldapfel


Wenn man das italienische Wort „Pomodoro” ins Deutsche übersetzt, dann heißt dieses soviel wie „Goldapfel”. In Südtirol wird das, was wir schlicht „Tomate” nennen,  als „Paradiesapfel” bzw. „Paradeiser” bezeichnet. Meines Erachtens liegen die Italiener und Südtiroler ganz richtig damit, dieser Beerenfrucht durch ihre Namensgebung eine besondere Wertschätzung entgegenzubringen.

Die Tomate ist nicht nur kalorienarm, sondern auch bekannt dafür, dass sie sog. freie Radikale fängt, welche bestimmte Krebserkrankungen begünstigen. Ich persönlich esse sie in allen möglichen Varianten — einfach, weil sie mir schmeckt.

Was wäre die italienische Küche ohne ihre Goldäpfel, die u.a. als Sugo für Saucen daherkommen, aber ebenso getrocknet und eingelegt verspeist werden? Das Einkochen dieser Frucht ist in vielen Familien noch heute ein jährlich wiederkehrendes Projekt, bei dem jede Hand gebraucht wird. Die sonnengereiften Früchte landen sofort nach der Ernte im Kochtopf, was natürlich zu einem hervorragenden Geschmackserlebnis führt, welches mit Tomaten, die bei uns gekauft werden, kaum zu erreichen ist. Dennoch gibt es auch hierzulande aromatische Exemplare, welche man einfach so naschen kann oder weiterverarbeitet.

Ich habe hier Tomaten für Bruschetta vorbereitet, eine Vorspeise, welche in Mittel- und Süditalien ihren Ursprung hat, mittlerweile aber wörtlich in aller Munde ist.

Dazu braucht man:

300 g aromatische Tomaten

1, 2 Knoblauchzehen

Olivenöl

Weißen Balsamico

Frischen Zitronensaft

Basilikum

Pfeffer

Meersalz

Ciabatta oder Pane Pugliese

1 Knoblauchzehe

Je hochwertiger die Zutaten, desto besser das Ergebnis. Vor allem beim Olivenöl achte ich auf sehr gute Qualität, besonders wenn es kalt verwendet wird. Außerdem würde ich die Tomaten jedes Mal frisch zubereiten, obwohl sie auch am nächsten Tag noch lecker schmecken.

Die Tomaten werden gewürfelt, der Knoblauch ebenso wie das Basilikum gehackt. Das Olivenöl wird mit dem Knoblauch und den restlichen Zutaten bis auf die Tomaten und das Basilikum fein aufeinander abgestimmt. Dann kommen die Tomaten und zum Schluss das Basilikum hinzu, evtl. nachwürzen.

Das in Scheiben geschnittene Brot wird geröstet, mit Knoblauch eingerieben und evtl. mit Olivenöl beträufelt. Dann wird von den zubereiteten Tomaten draufgelöffelt. Die Bruschetta schmeckt am besten, wenn sie noch etwas warm ist…

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