Lebensgeschenke

Wir werden geboren ohne zu wissen, was das Leben mit uns vorhat. Während unserer Reise müssen wir uns Herausforderungen stellen, welche uns zuweilen an die Grenzen unserer Belastbarkeit führen oder sogar über diese hinaus. So haben am Ende ihres Lebens die meisten von uns schwere Pakete gestemmt, was uns auch zu dem macht, wer und was wir sind. Bei manchen Aufgaben haben wir auch keine Wahl, ob wir uns diesen stellen oder nicht. Wir kommen nicht an ihnen vorbei. Dieses wissend, nehmen wir sie an — oft ohne zu zögern oder zu hinterfragen.

Anders verhält es sich mit Lebensgeschenken. Anstatt diese dankbar anzunehmen, fragen wir uns oft, wie es dazu kommt. Wir sind argwöhnisch, denken, es müsse einen Haken geben. Wir haben Angst, uns an ihnen zu erfreuen, da wer hoch fliegt, tief fällt. Aber warum?  Warum schaffen es viele nicht, den Glücksmoment zu genießen? Warum berauben wir uns dieses wunderbaren Kraftquells, der uns für Zeiten stärkt, die uns so viel abverlangen? Warum umarmen wir es nicht einfach, dieses Glück, welches uns genau in diesem einen Aufenblick widerfährt? Warum zerreden oder -denken wir die Schönheit des Augenblicks? Viel lieber sollten wir ohne Argwohn das Positive annehmen und nicht darauf warten, dass etwas Negatives eintritt, sollten die Geschenke des Lebens mit allen Sinnen genießen und in uns aufsaugen…

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