Was ich mir wert bin


Vor ein paar Tagen schrieb ich darüber, „was du mir wert bist“. Heute geht es darum, wie man seinen eigenen Wert festlegt bzw. wahrnimmt. Tatsächlich hängt unsere Selbstwahrnehmung auch von der individuellen Sozialisierung ab.

Erfahren wir als Kinder schon Rückhalt im Elternhaus, bekommen wir da schon vermittelt, dass wir wichtig und wertvoll sind, marschieren wir so gestärkt und mit aufrechtem Gang ins Leben. Das ist jedoch leider nicht immer der Fall. Für viele ist die Erkenntnis, ein wertvoller Mensch zu sein, das Ziel einer langen Reise, das wahrlich nicht jeder erreicht. Und kommt man dort an, hat man sich möglicherweise viele Schrammen und blaue Flecken geholt. Vielleicht sind dabei auch Narben zurückgeblieben.

Nun haben wir oft die Wahl, wie wir damit umgehen, ob wir gestärkt aus Krisen und Kämpfen hervorgehen oder kapitulieren. Entscheiden wir uns für ersteres, wissen wir nicht unbedingt, was wir wollen, aber was nicht, das sollte schon klar sein — z.B. dass man niemanden mehr in sein Leben lässt, der einen zum Weinen bringt, es sei denn, es sind Freudentränen. Das, zumindest das sollten wir uns wert sein.

2 Kommentare zu „Was ich mir wert bin

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