Licht und Schatten

Dieses Foto, welches ich für den Artikel bearbeitet habe, zeigt ein Graffito, das wieder einmal in Palermo meine Aufmerksamkeit auf sich zog.

„Don’t let anyone dull your sparkle”, sagt ein englisches Sprichwort. Warum sollte man es auch zulassen, dass jemand einem einen Schattenplatz zuweist?  Ist es schließlich nicht so, dass sich manche von uns nur mühsam ans Licht gekämpft haben?

Wo Menschen aufeinandertreffen, fließt auch Energie — mal mehr, mal weniger. Hat jemand einen besonders ausgeprägten „Pluspol”, spürt man das sehr stark. Ebenso verhält es sich, wenn dieses auf den „Minuspol” zutrifft. Wenn sich die Energie eines Menschen überproportional an einer Seite sammelt, geschieht das oft unbewusst, sodass sich dieser Prozess verselbstständigt. Besonders auffällig ist es, wenn jemand negativ gepolt ist und es scheint, als könne der Betroffene nicht aus seiner Haut. Diese Tatsache kann u.U. zu einem Störfeld in Beziehungen zu anderen Menschen werden und dazu führen, dass diese sich distanzieren. Es kann allerdings auch geschehen, dass sich die negative Energie auf andere überträgt. Dieses kann soweit gehen, dass Menschen aus dem nahen Umfeld in ihrer eigenen Lebensweise beeinträchtigt oder darüber krank werden.

Gerade wenn man sich aus dem Schatten herausgekämpft hat, sollte man sich nicht mehr dorthin begeben oder verweisen lassen. Gerade dann ist es wichtig, darauf zu achten, wer und was einem gut tut, immer wieder Seelenreinigung betreiben. Denn sonst wäre all die Mühe vergebens gewesen. Auch wenn es wichtig ist, dass Menschen aufeinander zugehen, sollte man in diesem Fall da stehenbleiben, wo man ist. So können andere zu einem ins Licht kommen. Schaffen sie dieses nicht, wollen sie einen von dort wegziehen, ist es manchmal besser loszulassen. Dort wo sie sind, können sie in sicherem Abstand weiterhin ihre dunkle Seite pflegen, während man selbst leuchtet…

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