All-ein 


Ich hatte neulich ein Gespräch mit einer meiner wunderbaren Freundinnen. Es ging um Alleinsein und Einsamkeit. Sie sagte, dass dem Wort all-ein etwas Besonderes innewohne: alles eins, du hast alles, bist eins mit dir. Ja, wenn man da ankommt, bei diesem all-ein, wird man sich wohl nie einsam fühlen…

Was du suchst, das sucht dich

Uns widerfahren Dinge, die vorher unmöglich schienen. Uns geschehen immer wieder dieselben Dinge und wir fragen uns nach dem Warum. Nicht selten nehmen wir uns als Opfer wahr und sehen dabei nicht, dass wir eben keine passive Rolle innehaben, sondern unsere Geschicke auch und vor allem selbst bestimmen.

Durch unser Auftreten, unser Denken und Handeln senden wir Botschaften an andere. Wie nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip geschieht es, dass diese andocken. Aus dieser Verbindung entsteht etwas Neues, idealerweise Gutes. Das ist aber leider nicht immer so.

Ich erinnere mich an eine Diskussion, die ich bzgl. Jugendlicher hatte, welche auf die sog. schiefe Bahn geraten. Oft wird das Umfeld dafür verantwortlich gemacht. Vor allem Eltern scheinen mit diesem Gedanken besser leben zu können. Aber das stimmt so nicht. Man gerät in das Umfeld, von dem man sich angezogen fühlt und in welches man sich selbst begibt. Da gibt es eine wechselseitige Dynamik. Da ist keine Seite passiv.

Und genau so verhält es sich mit Beziehungen jeder Art. Was müssen wir also tun, um zu verhindern, dass uns Dinge widerfahren, welche uns nicht guttun, im schlimmsten Fall unser Leben vergiften? Was können wir tun, um Verbindungen mit Menschen einzugehen, aus denen Positives erwächst?

Wir sind der Schlüssel. Wir müssen uns fragen, warum es uns wohin zieht und genau da ansetzen, uns darüber bewusst werden, welche Signale wir senden und empfangen und u.U. einen Richtungswechsel vornehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse und deren anschließende Umsetzung können Erstaunliches bewirken. Und wenn es dann doch wieder passiert, dass wir in eine Krise geraten, sollten wir deren Muster untersuchen und diese als Erfahrung verbuchen. Wachstum ist auch immer mit Schmerzen verbunden. Aber es bewegt sich dadurch etwas, und zwar in die richtige Richtung…

Im Schlaraffenland 


Wenn ich an Sizilien und seine Küche denke, fällt mir ein, was meine Schwiegermutter zu sagen pflegte, wenn es ihr besonders schmeckte: „Do kännt de Buckel ach noch Bauch sei.“ Das ist Pfälzisch und bedeutet „da könnte der Rücken auch noch Bauch sein“, quasi ein zweiter Magen. Und genau diesen, mindestens einen, wünsche ich mir bei meinen Aufenthalten auf dem für mich leckersten Fleckchen Erde.

Stellvertretend für sizilianisches Street Food und köstlichste Speisen für wenig Geld möchte ich euch an dieser Stelle von unserem Besuch in der Insalateria Green Food erzählen. Sie befindet sich in der Vucciria (Discesa Maccheronai 20), welche von regem Markttreiben und Garküchen geprägt ist. Das dort Zubereitete kann in der engen Gasse laufend, stehend oder sitzend verspeist werden. Diese teilt man sich mit Rollerfahrern und Passanten, also großes Kino inklusive.


Nachdem wir eine wie immer schwierige Wahl getroffen hatten, wurden uns auf der aus einem Kaffeesack gefertigten Tischdecke leckerer sizilianischer Chardonnay und köstlichstes Brot serviert. Es war anschließend für Sizilien und gerade diese Art Lokale ungewöhnlich lange Zeit vergangen, als der sehr freundliche Kellner feststellte, dass man uns vergessen hatte. Der Chef persönlich kam, um sein Bedauern auszudrücken und verkürzte uns die Wartezeit mit einer Portion lecker angerichtetem Spinat. Wir versicherten ihm gleichzeitig, dass er sich keine Gedanken zu machen brauche, da wir schließlich Ferien und somit keine Eile hätten.


Es folgte gegrillter Tintenfisch mit frittiertem Rucola, der ebenso wie die Riesengarnelen köstlich mundete und von hervorragender Qualität war.



Die u.a. mit Salsiccia zubereiteten Involtini aus Kalbfleisch sowie die Kalbsschnitzel setzten das positive Geschmackserlebnis konsequent fort. Man sollte sich spätestens auf Sizilien daran gewöhnen, seine Speisen zu teilen, damit man möglichst viele Gelegenheiten zum Probieren nutzen kann. Oft wird zu diesem Zweck auch schon gleich ein Extra-Teller mit dem Essen gebracht.



Eine weitere Spezialität der sizilianischen Küche sind Cannoli. Das sind knusprige Gebäckröllchen, welche mit Ricotta-Creme gefüllt werden. Überhaupt wird dieser Käse in der lokalen Küche sehr viel verwendet — auch und gerne zur Herstellung von Dolci.

Dieser Cannolo war der leckerste, den ich je verspeist habe — und das waren schon einige. Ich schätze, dass die Röllchen dafür ebenso wie das himmlische Brot vom Bäcker gegenüber geholt werden.


Giovanni, der Chef, strahlte, als er feststellte, wie begeistert wir waren. Nachdem wir schließlich bezahlt hatten, schickte der Kellner uns zu ihm. Glücklicherweise hatten wir der Versuchung widerstanden, einen zweiten Cannolo zu verdrücken, denn Giovanni bereitete vor unseren Augen eine Variante dieses Desserts zu, nämlich einen Cannolo scomposto. Für diesen wird ein Gebäckröllchen bzw. eher eine Rolle grob zerkleinert und in ein Glas gegeben, um sich dort so zerbröselt, eben scomposto, mit der Ricottacreme zu verbinden.

Wir waren nach dem Genuss dieser Komposition noch satter als satt, nämlich pappsatt. Aber wer auf Sizilien nur den Versuch machen sollte, Kalorien zu zählen, kann nur verlieren.

Zum Abschluss gab’s dann auch noch  Küsschen…

Was du mir wert bist

Was ist ein Mensch mir wert? Wie bringe ich ihm meine Wertschätzung entgegen? In dieser Frage spielt wieder einmal Zeit, dieses so kostbare Gut, eine Rolle. Ich behaupte an dieser Stelle, dass für diejenigen, die einem wichtig sind, Zeit da ist, weil man sich diese nimmt. Schließlich ist sie auch vorhanden, während man toten Dingen hinterherjagt bzw. sich mit diesen beschäftigt. Aber tote Dinge fordern nicht, man behält die Kontrolle — denkt man. Denn im schlimmsten Fall wird man zu deren Sklaven.

In einer Gesellschaft, in der scheinbar alles möglich ist, Menschen austauschbar geworden sind und aus dem eigenen Leben verabschiedet werden, sobald sie nicht mehr hineinzupassen scheinen, bemüht man sich auch weniger umeinander. Der andere ist es nicht wert, dass man auf dessen Bedürfnisse achtet oder gar eingeht, ist man doch zu sehr mit seinen eigenen beschäftigt. Es wird ja auch an jeder Ecke gepredigt, wie wichtig man doch selbst sei, dass andere einen gefälligst so zu nehmen hätten, wie man sei oder es bleiben lassen sollten. Das ist eine Art durchs Leben zu gehen, welche möglicherweise so lange funktioniert, wie man in letzter Konsequenz bereit ist, ohne Bindungen zu leben. Letzteres fühlt sich sehr frei an, gibt einem das Gefühl, den Controller in der Hand zu halten, mit dem man sich und sein Leben steuert und sein Umfeld mit. Man braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, wie es andern geht. Es genügt doch, wenn einem selbst wohl ist. Aber ist es das wirklich? Wollen wir so miteinander leben? Es scheint, als komme dieser Lebensplan für immer mehr Menschen in Frage. Ist ja halt auch irgendwie bequem. Sieht man sich aber Umfrageergebnisse an, scheinen sich auch junge Menschen noch immer Nähe und Geborgenheit zu wünschen, zumindest punktuell. Und genau da dringen wir zum Kern des Problems vor — Nähe ja, aber nicht zuviel und nur dann, wenn ich sie brauche. Und bitte so wenig anstrengend wie möglich, gerne auf dem Tablett serviert, Abräumen auf Zuruf. Und da wir ja so toll und liebenswert sind, brauchen wir gar nichts zu tun und lassen andere machen. Wir bestimmen wo’s lang geht. Wir sagen, wieviel Nähe wir wünschen oder auch nicht, halten fest und lassen los, wie’s uns beliebt. Dabei gehen wir nicht auf die Bedürfnisse anderer ein, vergeuden nicht unsere wertvolle Zeit, um u.a. anderen unsere Wertschätzung entgegenzubringen. Nein, die brauchen wir für uns selbst sowie all die Dinge, nach denen uns gerade der Sinn steht, peinlich darauf bedacht, unverbindlich zu bleiben. Die Frage ist: Spüren wir uns dabei noch selbst?

Aber es kann tatsächlich funktionieren — bis man irgendwann zu der Erkenntnis gelangt, dass ein Mensch es doch wert gewesen wäre, sich mit dessen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und dabei nur für den einen oder anderen Moment seine eigenen zurückzustellen. Wenn der einst so verlässliche Gefährte, der allzu oft erleben musste, wie wenig er wertgeschätzt wurde, sich schleichend entfernt hat, eine Lücke hinterlässt, wird einem oft erst bewusst, dass es sich gelohnt hätte, etwas von seiner ach so wertvollen Zeit abzugeben, mit der man dann vielleicht gar nicht mehr so recht etwas anzufangen weiß, nachdem der andere seinen stillen Abschied vollzogen hat. Und da man mit seiner Haltung und Art im Umgang mit Menschen manch einen vor den Kopf gestoßen hat, ist da womöglich niemand mehr, der einem zur Seite steht oder sich für einen interessiert. So wird derjenige, der scheinbar alles unter Kontrolle hatte, u.U. gezwungen, das Spiel nach den Regeln weiterzuspielen, die er selbst festgelegt hat — ob er will oder nicht.

Nur geteiltes Glück ist wahres Glück 


Glück, ganz tiefes Glück, kann nur derjenige empfinden, der zum Glück anderer beiträgt.

Das mag für manche eine steile These sein, aber ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es nur so sein kann. Ich denke, das ist auch einer der Gründe für ehrenamtliche Hilfe — man empfindet Glück, wenn man seinen Beitrag dazu leistet, dass es andern gut geht. Natürlich ist das auch ein schmaler Grat: wenn man sich nämlich ausschließlich über das Wohlergehen anderer definiert und quasi seine Daseinsberechtigung darin sieht, läuft etwas verkehrt. Denn nur wer bei sich ist, selbst Glück empfinden kann und dieses auch tut, kann etwas davon weitergeben.

Hat man sich aber zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass es andern gut geht, und zwar ausschließlich, wird die Enttäuschung nicht ausbleiben. Letztere endet oft in Verbitterung über die Menschen und das Leben, was alles andere als das ist, was man unter Glück versteht.

Aber darum geht es letztendlich nicht. Man kann andere nicht auf Dauer glücklich machen, wenn diese selbst nicht daran arbeiten, dass es ihnen gut geht. Was man aber tun kann, ist, andere teilhaben zu lassen, ihnen in traurigen Momenten zu zeigen, dass die Welt, welche sie umgibt, nicht nur dunkel ist. Man kann ihnen zuhören, ihnen zeigen, dass sie es wert sind, dass man sich um sie kümmert, sie ermutigen, das auch selbst zu tun.

Wichtig ist aber, dass man bei allem nicht vergisst, auch selbst Glücksmomente in sein Leben zu lassen. Diese können in der Tat aus einem dankbaren Lächeln bestehen oder dem manchmal auch in Worte gefassten Gefühl, dass man jemandem gut tut oder getan hat:“„Du tust mir gut, du machst mich glücklich.”

Manchmal teilt man einen Glücksmoment einfach mit jemandem, der auch gerade sehr glücklich ist. Man lacht mit- und freut sich aneinander. Das Glück vervielfacht sich quasi — etwas, das nur auf wenige Dinge zutrifft, wenn man sie teilt.

Dieses Photo entstand in einem Moment tief empfundenen Glücks, während ich mit der zauberhaften Monet einen Cheesecake backte . Solche Augenblicke sind für mich kostbare Geschenke. Und dafür bin ich dankbar. Denn auch das gehört zum Glücklichsein: Dankbarkeit.

Zucchini-Spaghetti


Zucchini mag ich. Sie sind sehr vielseitig. Wenn man einen Garten und dort welche angepflanzt hat, erntet man entweder gar nichts, weil in einem regenreichen Sommer vielleicht Schnecken schon die Blüten gefressen haben, oder man erntet bei idealen Voraussetzungen so viel, dass man trotz abwechslungsreicher Zubereitung nach einer gewissen Zeit das Wort „Zucchini“ nicht mehr hören kann. Außerdem kurbeln sie mächtig die Verdauung an, weshalb von einer Überdosierung Abstand zu nehmen ist. Verschenken kann man sie — wie uns vor Jahren geschehen. Nach exzessivem und variantenreichem Genuss war jedoch der Zeitpunkt erreicht, zu dem für mindestens ein Jahr das Thema „Zucchini“ ausgereizt war…

Möchte man Zucchini selbst ernten, sollte man nicht zu lange damit warten. Das geht nämlich zu Lasten des Geschmacks. Für mich entspricht die ideale Größe eines Exemplars der anderthalbfachen Spannweite zwischen Daumen und Zeigefinger. Das entspricht einem Gewicht von ca. 150g.

Um diese Spaghetti herzustellen, braucht ihr einen Julienne-Schneider. Es gibt die küchenfertig vorbereiteten Zucchini zwar in der Gemüseabteilung des Supermarkts, aber erstens bezahlt man da jeden Handgriff mit und zweitens haben sich schon viele Vitamine verabschiedet, bis die Dinger endlich in eurer Pfanne landen…

Zwecks Präsentation wäre auch ein Dessertring schön.

 

Und hier die Zutaten für vier Personen:

 

1kg Zucchini — bei idealer Größe sind das 6-7

Olivenöl

Sahne

Pfeffer, Salz, Muskatnuss

Die Zucchini werden gewaschen und mit dem Julienneschneider zu Spaghetti verarbeitet. In einer hohen Pfanne werden das Olivenöl erhitzt und die Zucchini hinzugefügt, um dann unter Wenden gegart zu werden. Das dauert je nach gewünschter Konsistenz ca. 10 Min.. Am Schluss werden die frisch gemahlenen bzw. geriebenen Gewürze und ein kräftiger Schuss Sahne zu den Spaghetti gegeben.

Vor dem Servieren, vor allem bei Verwendung eines Dessertrings, sollten die Spaghetti etwas abtropfen. Sie schmecken solo, bieten sich aber auch in dieser Form als Begleiter an…

Über den pädagogischen Effekt von Clementinen


Sie geben uns Vitamin C und tragen auf diese Weise dazu bei, dass wir halbwegs unbeschadet durch die kalte Jahreszeit kommen. Clementinen stecken außerdem in vielen Nikolausstiefeln — sollte darin noch Platz sein. Die platzen nämlich oft aus allen Nähten. Nicht selten finden Kinder auch hierzulande am Morgen des 6. Dezembers großzügige Gaben vor, sodass Weihnachten diesbezüglich nur noch das Tüpfelchen auf dem I ist. Blicke ich auf die Entwicklungen hierzulande und in der Welt, denke ich, dass dieses nicht so bleiben wird. Aber das ist ein anderes Thema.

Revenons à nos moutons — zurück zu unseren Schafen bzw. zum Thema, würde meine Französischlehrerin jetzt sagen. Ich wollte ja über den pädagogischen Effekt von Clementinen sprechen…

Die Tradition sagt, dass brave Kinder vom Nikolaus belohnt und unartige von Knecht Ruprecht, seinem Gefährten, die Rute bekommen. Ich selbst hatte als kleines Kind große Angst vor dem Nikolaus, obwohl ich sehr artig war — wie sich das damals so für Mädchen gehörte. Ich erinnere mich an ein Foto, welches eine angstvoll blickende, auf einem Plüschesesel sitzende kleine Chrisi mit dem rauschebärtigen Mann zeigt. Und als der Nikolaus mit seinem Gehilfen einmal zu meiner Freundin nach Hause kam, versteckte ich mich ganz schnell…

Ach, da waren unsere Jungs doch ganz anders. Die waren in dem Alter mit den Geschichten um Nikolaus und Knecht Ruprecht schwerlich zu beeindrucken. Gab es die überhaupt? Mit 8 bzw. 5 Jahren kamen da schon ein paar Zweifel auf. Der 6. Dezember rückte wieder einmal näher und die beiden wurden frecher und frecher. „Nikolaus, wir haben ein Problem”, dachte ich. Und so baute ich auf die Unterstützung des weisen Mannes, um die beiden Schlingel zur Raison zu bringen. Sie würden Post vom Nikolaus bekommen und in ihren Stiefeln würden sie Clementinen, Nüsse und einen fingerlangen und -dicken Schokonikolaus finden. So setzte ich mich abends hin und schrieb Max und Felix auf feinstem Nikolaus-Briefpapier, was der alte Mann mit dem Rauschebart so denke, wenn er sie so sehe, dass ihn das traurig mache etc.

Dann kam der Nikolausmorgen. Und ich muss sagen: Die Jungs waren nach ihrem Fund sehr gefasst. Bevor wir das Haus verließen, las ich jedem seinen Nikolausbrief vor. Und dann ging’s los zur Schule und zum Kindergarten. Nachdem ich die beiden von dort abgeholt hatte und wir wieder zuhause waren, fragte ich, wie es so gewesen sei. Max sagte, sie hätten in einen Morgenkreis gebildet und erzählt, was sie vom Nikolaus bekommen hätten. Er zählte all die Gaben seiner Mitschüler auf, welche seine schon etwas ältere Lehrerin nahezu erblassen ließen. Dann war Max an der Reihe: „Ich habe über zwanzig Geschenke bekommen.” „Was? So viele? Ich fürchte, bei der Lehrerin hatte in diesem Moment die Schnappatmung eingesetzt. Der kleine Pfiffikus hatte eine Stiefelinventur gemacht und dabei auch jede Nuss gezählt. So war Frau Schreiber erleichtert, als sie hörte, worum es sich bei all den Geschenken handelte. „So soll Nikolaus sein. Und dass du Post von ihm bekommen hast, ist etwas ganz Besonderes.” Ja, das war es. So stapfte Max dann auch stolz wie Oskar nach Hause. Bei Felix verhielt es sich ähnlich. Der Schuss war also nach hinten losgegangen. Wenigstens glaubten die Jungs für eine weitere Zeit an die Existenz vom Nikolaus, was sich auch für das darauffolgende Weihnachtsfest als nützlich erwies. Denn wenn es den Nikolaus gab, dann gab es ja wohl auch den Weihnachtsmann bzw. das Christkind…