Chia-Samen-Pudding: Super Food für einen super Start in den Morgen

Ihr seht hier einen Morgen-Starter, der ebenso gut als Nachtisch oder Zwischenmahlzeit schmeckt.

Dafür braucht ihr folgende Zutaten für 4 Portionen:

Ca. 4El bzw. 60g Bio-Chia-Samen (15g/Person entsprechen der empfohlenen Tageshöchstmenge)

250 ml Mandelmilch (gerne selbstgemachte)

Dattelsirup

Tonkabohne

Himbeeren oder andere Früchte

Die Samen werden über Nacht in mit Dattelsirup und geriebener Tonkabohne abgeschmeckter Mandelmilch eingeweicht und in dieser umgerührt. Chiasamen müssen mit ausreichend Flüssigkeit verzehrt werden, damit sie nicht erst während des oder nach dem Verzehr aufquellen.

Bitte beachtet, dass gekaufte Mandelmilch evtl. schon gesüßt ist, was berücksichtigt werden sollte. Am Ende werden die Früchte hinzugefügt. Lasst es euch schmecken…

Trifle mit Aussicht und Heidelbeeren


Was die Aussicht angeht, ist diese ebenso variabel wie die Menge der individuellen Zutaten für diesen Gaumenkitzel. Dieses Foto entstand beim Blick aus einem Fenster in dem zauberhaft verschlafenen Corbère-les-Cabanes im Süden Frankreichs, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Der Besuch eines vegetarischen Restaurants in Prades, welches ehrenamtlich betrieben wird und Teil eines Gesamtkonzepts ist, hat mich dazu inspiriert, den köstlichen Nachtisch selbst in der Küche zu testen:

http://atelierdelentonnoir.fr/

Die Menge der Zutaten ist wie gesagt variabel. Ich rate euch aber, gleich mehr herzustellen. Am besten schmeckt es, wenn diese Bio-Qualität haben…

Griechischer Joghurt oder Sahnequark

Ganze Mandeln

5-Korn-Flocken

Heidelbeer-Aufstrich oder -Marmelade

Honig

Rohrzucker

Zimt

Die Mandeln werden gehackt und ebenso wie die Flocken in einer beschichteten Pfanne geröstet. Pro Portion empfehle ich 1El Mandeln und 2EL Flocken. 

Der Joghurt bzw. Quark wird mit Zucker und Zimt je nach Geschmack verrührt.

In ein Glas gibt man ca. 1El Heidelbeeraufstrich. Dann kommt eine Schicht Creme, gefolgt von den Flocken und einer weiteren Lage Creme, welche dann von den Mandeln getoppt wird, über die man einen EL Honig vom Löffel gleiten lässt. Hmmmmm…

Müsli-Stangen


Müsli geht schnell, Müsli ist nahrhaft und Müsli ersetzt auch mal das Mittagessen, vor allem nach Schlemmertagen. Dieses kommt als Stangen daher, und zwar auf der Basis von Schwarzbrot. Aus dem Bioladen habe ich für diesen Zweck folgende Backmischung mitgenommen:

Außer dieser braucht man folgende Zutaten:

 

1 P. Trockenhefe

350 ml warmes Wasser

1 Handvoll sehr grob gehackte Haselnüsse

1 Handvoll Rosinen bzw. Weinbeeren

1 halbe Handvoll Pistazien, evtl. sehr grob gehackt

1 El Honig

Haferflocken

 

Der Inhalt der Backmischung wird mit der Hefe, dem Honig sowie dem Wasser in der Küchenmaschine zu Teig verarbeitet. Dann kommen Nüsse, Pistazien und Rosinen hinzu und werden mit diesem verrührt.

Der Backofen wird auf 225°C vorgeheizt sowie eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser hineingestellt. Mit feuchten Händen werden die Stangen geformt, in Haferflocken gewälzt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Dort gehen sie an einem warmen Ort und abgedeckt für ca. 15 Min.

Nach der Ruhezeit werden die Stangen für ca. 20 Min. gebacken. Vorsicht, Suchtgefahr…

 

Ricotta-Joghurt-Creme — leicht wie eine Wolke


Kennt ihr das auch? Ihr seid irgendwo und esst sowas Leckeres, dass ihr jede einzelne Geschmacksknospe bemüht, um herauszufinden, woraus sich die Köstlichkeit, welche ihr gerade verspeist, zusammensetzt? Das ging mir unlängst so, als ich diesen Nachtisch bei I Cucci in Palermo aß:


Nicht wirklich wissend, was ich da zu mir genommen hatte, unternahm ich heute den ersten Versuch, diesen wunderbaren Geschmack annähernd wiederherzustellen. Dafür verwendete ich folgende Zutaten, wobei eine locker-leichte Creme entstand, die sich zwar nicht ganz mit dem deckte, was die wunderbare Köchin des I Cucci gezaubert hatte, aber in der Tat sehr lecker war:

 
1 Becher Ricotta (350g)

2 Becher griechischer Creme-Joghurt à 150g

1 Biozitrone

2 gehäufte El Puderzucker bzw. je nach Geschmack mehr

 
Die Schale der Biozitrone wird abgerieben und diese zur Hälfte gepresst. Der Abrieb wird zusammen mit dem Saft und den restlichen Zutaten in der Küchenmaschine für zwei Minuten mit dem Schneebesen verarbeitet.

Die Creme wird in Gläser gefüllt und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Eine leckere Variante entsteht, wenn man weiche Amaretti zerbröselt und diese ins Glas gibt, bevor man die Creme hinzufügt.

Rumtopf-Eis


Dieses Eis schmeckt nicht nur zur Weihnachtszeit, aber da besonders. Ich habe es zusammen mit Vanilleeis serviert, für welches ihr das Rezept in meinem Blog findet. Angerichtet habe ich die kalte Versuchung auf einer Scheibe Panettone, welche ich mit einem Dessertring ausgestochen und im Backofen erwärmt habe.

Hier ist das Rezept:

3 Eier
130g Zucker
1 Vanilleschote (vorzugsweise Madagaskar-Vanille)
1 P. Weihnachtsaroma oder 2 Tl Lebkuchengewürz
250g Milch
250g Sahne
4 El Rumtopf, nach Belieben auch mehr
1 Panettone

Zubereitung:

Die Vanilleschote der Länge nach aufschlitzen und das Mark auskratzen.

Eigelb und Zucker zusammen mit dem Vanillemark in der Küchenmaschine oder mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Milch zusammen mit ausgekratzter Vanilleschote in einem Topf erhitzen und daraufhin nach und nach unterständigem Rühren die Mischung aus Eiern, Zucker und Vanillemark einrühren.

Dieses im Topf bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis eine cremigere und festere Masse entsteht.

Danach die Vanilleschote entnehmen und die Masse abkühlen lassen.

Die abgekühlte Masse wird nun zusammen mit der Sahne und den Rumfrüchten unter Verwendung des Schneebesen-Aufsatzes der Küchenmaschine verrührt.

Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben.

Das Ganze wird in die Eismaschine gefüllt und für ca. 50 Min. darin verarbeitet.

Vom Panettone werden ca. 1,5cm dicke Scheiben abgeschnittenen und daraus mit einem Dessertring Kreise ausgestochen, welche für ca. 10 Min. bei 120°C im Backofen erwärmt und danach sofort mit dem Eis angerichtet und serviert werden.

Lachs — schnell und aus dem Ofen

Für dieses Gericht braucht man fast nichts zu tun. Das macht der Ofen quasi alleine. Wenn ihr die Lachsfilets kauft, fragt ihr den Fischhändler einfach nett, ob er die Silberhaut entfernt. Dann geht’s noch schneller.
Zutaten:

300g Lachsfilet pro Person

2 Biozitronen

Olivenöl, Pfeffer, Salz/Zitronen-Meersalz, evtl. Ingwersirup

Zubereitung:
Die Filets waschen und trockentupfen. In eine Auflaufform Olivenöl geben. Lachsfilets reinlegen und mit Olivenöl sowie dem Saft einer frisch gepressten Zitrone einreiben. Statt des Safts kann man auch sehr gut von dem Ingwersirup nehmen, für den ihr das Rezept in meinem Blog findet. Der harmoniert sehr gut mit dem Fisch. Das kommt dann  bei 180°C für ca. 20 Min. in den Backofen, ohne dass ihr euch darum zu kümmern braucht. Währenddessen könnt ihr die Beilage zubereiten, wie z.B. Pasta oder Salat. Da der Lachs aber auch solo schmeckt, könnt ihr ebenso ein Nickerchen oder was auch immer machen. Ist er gar, kommen noch Pfeffer und Salz drauf. Wem die Zitrone nicht reicht, für den gibt es dann noch ein paar Scheibchen dazu…

Ingwersirup


…die Wunderwaffe, welche nicht nur bei Erkältungen hilft…

Wo die scharfe Wunderknolle ihren Ursprung hat, ist nicht genau bekannt. Und obwohl sie schon seit dem 9. Jh. im deutschen Sprachraum bekannt ist, erfreut sie sich gerade in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.

Ingwer werden allerlei positive Eigenschaften zugeschrieben. Für mich ist er aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung bei Erkältungen unverzichtbar. Er wird aber auch wegen seiner Schärfe und seines besonderen Geschmacks geschätzt.

Kürzlich bin ich auf ein Rezept für Ingwersirup gestoßen, welcher sich vielseitig einsetzen lässt. Da Weihnachten vor der Tür steht und ich gerne Geschenke aus der Küche mache, habe ich mir 100-ml-Apothekerflächschen sowie Laborfilm zum sicheren Verschließen bestellt.

Hier kommen die Zutaten:


150 g frischer Ingwer

1 Bio-Zitrone

250 g Zucker

800 ml Wasser

Herstellung:

Ingwer schälen und klein schneiden. Bio-Zitrone auspressen, Schale abreiben. Saft, Abrieb und Ingwer mit dem Wasser in einen Topf geben und ca. 25 Minuten ohne Deckel köcheln.

Sud durch ein Sieb gießen. Zucker hinzufügen und erneut ca. 25 Minuten köcheln.

Fertigen Ingwersirup heiß in ausgespülte Stopfengläser (à ca. 100 ml) füllen.

Der Sirup hält sich 4-6 Monate. Bei Erkältung oder Übelkeit dreimal täglich einen Tl bis einen El pur einnehmen oder bei einer Erkältung in heißen Salbeitee einrühren.